Rezension:
Wo wir uns treffen
von Anna Hope
Produktinformation
Autor*in:
Anna Hope
Interpret*in:
Julia Meier
Übersetzer*in:
Ulrike Kretschmer
Spielzeit: ca. 780 Minuten
Die gleichnamige Buchausgabe erscheint bei Hanser.
Eine Familiengeschichte
Wo wir uns treffen" ist eine Familiengeschichte geschrieben von Anna
Hope. Ich habe es als Hörbuch gehört. Die Autorin kannte ich vorher
nicht, aber das grüne Cover mit dem alten Haus hat mich angesprochen.
Auch die Sprecherin Julia Meier war mir neu. Ich finde, sie hat die
Geschichte sehr angenehm gelesen – ruhig, klar, mit Gefühl, aber nie
übertrieben. Ich habe ihr gerne zugehört.
In der Geschichte geht es um eine Familie, die nach dem Tod des
Familienoberhauptes, Philip Brooke, zusammenkommt. Es geht um alte
Geheimnisse, verschiedene Pläne für das Anwesen und das große
Grundstück, und darum, wie jede Person doch anders mit Vergangenheit
umgeht und auch die Zukunft plant. Interressant fand ich, wie die drei
erwachsenen Kinder Frannie, Isa und Milo ganz verschiedene Ideen haben,
was mit dem Land passieren soll. Frannie will zum Beispiel alles wieder
der Natur überlassen. Das klingt erstmal schön, aber es wirft auch
Fragen auf, was das für andere bedeutet. Milo hat auch seine Ideen und
Pläne. Ist alles ziemlich komliziert.
Am Anfang gab es viele Namen und Personen, da habe ich nicht immer
ganz mitbekommen, wer wer ist. Es wird aus wechselnden Perspektiven aus
der Sicht verschiedene Prsonen erzählt, die Philip Brooke kannten. Ein
paar Stellen fand ich etwas langatmig. Aber dann wurde es wieder
spannend, und ich wollte wissen, wie es weitergeht.
Insgesamt ein schönes Hörbuch, ruhig erzählt, mit nachdenklichen Themen. Für alle die sich für komplizierte Familiengeschichten, Erbschaften und alte Geheimnisse interessieren.
*unbezahlte Werbung

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen